Ausleitende Therapien
Schröpfgläser

Die Ausleitenden Verfahren sollen der Reinigung und Entgiftung der Körpersäfte dienen. Dieses Verfahren stammt aus der Zeit der Antike. Der berühmte griechische Arzt Hippokrates (460 v. Chr. – 370 v. Chr.) beschäftigte sich mit der Humoralpathologie, der sog. Viersäftelehre. Hippokrates beschrieb Dyskrasien als schlechte Mischungen von Blut, Lymphe, Galle und Schleim, welche zu Krankheiten führen. In der Neuzeit entdeckten die Ärzte Christoph Wilhelm Hufeland und Bernhard Aschner die Vorteile der Ausleitenden Verfahren, welche bis dahin fast in Vergessenheit geraten waren, wieder.

Wesentliche Verfahren

  • Aderlass
  • Blutegel
  • Baunscheidtieren (künstlich erzeugte kleine Nadelstiche)
  • Canthariedenpflaster
  • Rödern (Säubern der Rachenmandel um das lymphatische System zu entlasten)
  • Schröpfkopftherapie

Die Anwendungsgebiete der Ausleitenden Therapien sind Stoffwechsel- und rheumatische Erkrankungen.